Die Hundsrose, alles andere als gewöhnlich

wivena GmbH Hundsrose

Die Gemeine Heckenrose (Rosa canina) oder Hundsrose ist eine überaus robuste und anspruchslose Wildrose für den Garten. Sie übersteht problemlos Hitze- und Trockenperioden. Auch Wind und frostige Wintertage machen ihr nichts aus. Die Hundsrose wächst schnell und ist schnittverträglich.

Die Gemeine Heckenrose blüht einmal im Jahr. Sie trägt sehr kleine, zart duftende, kurzlebige Blüten, beeindruckt aber mit grosser Fülle. Die einfachen Blüten erscheinen zwischen Mai und Juni. Sie haben nur Pollen und keinen Nektar. Die Bestäubung erfolgt durch alle Insekten (ausser Schmetterlinge) und durch Selbstbestäubung.
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Hagrose für Wildhecken und als Solitär

Die Hundsrose kann als lockere Heckenpflanze oder als Solitär verwendet werden. Sie eignet sich auch hervorragend, um unschöne Ecken, absonnige Winkel oder Böschungen zu begrünen. An einem ungestörten passenden Standort kann sie bis zu 300 Jahre alt werden. In der Natur bastardisiert die Hundsrose mit anderen Rosenarten (z.B. Rosa gallica oder Rosa tomentosa), deshalb kommt sie nicht immer in ihrer Reinform vor. So gibt es unzählige Arten und Varianten, die sich nur sehr geringfügig unterscheiden. Für den Garten kauft man am besten eine regionale Auslese.

Der Goldglänzende Rosenkäfer frisst gerne an der Hundsrose.
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Rosengallwespen, Gartenlaubkäfern und Goldglänzenden Rosenkäfern dient sie als Nahrungsquelle. Die Hagebutten werden von Vögeln und Säugetieren gefressen und eingegraben. Die Vermehrung in der Natur erfolgt also über Samen. Zusätzlich bildet die Hundsrose Wurzelausläufer, durch welche der Strauch jährlich an Grösse gewinnt. Im Garten kann sie aber auch gezielt durch Stecklinge vermehrt werden.

Das ist eine Galle einer Gemeinen Rosengallwespe. Die 3 bis 5 Millimeter grosse Wespe entwickelt sich an Rosen, wobei sie typische Gallen an den Enden der Sprosse bildet. Diese Gallen besitzen haarartige Auswüchse und sind bekannt als Rosenapfel, Bedeguare oder Schlafapfel.
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Schnittverträglich und robust

Die Hundsrose wächst schnell und kann gut geschnitten werden. Einen Rückschnitt benötigt sie aber nicht unbedingt. Es ist jedoch ratsam, sie etwas im Zaum zu halten. Am besten lichtet man welke und vertrocknete Triebe aus. Beim Schnitt unbedingt letztjährige Triebe stehen lassen, denn an diesen bildet sie ihre Blüten und Früchte. Ein gelegentlicher Verjüngungsschnitt lohnt sich aber, um die Blühfreudigkeit zu fördern. Dafür kürzt man im Frühjahr ältere Triebe ein oder entfernt sie ganz. So können die jungen Triebe gut nachwachsen.

Die Hundsrose trägt wie die meisten Wildrosen im Herbst essbare Sammel-Nussfrüchte, die sogenannten Hagebutten. Form, Farbe und Grösse der Früchte können sich dabei von Strauch zu Strauch unterscheiden. Die Vitamin-C-reichen Hagebutten reifen erst spät im Oktober und November und bleiben häufig bis zum Frühling am Strauch, wodurch sie eine wertvolle Winternahrung für Vögel sind.
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Sauer macht lustig, die Gemeine Berberitze

wivena GmbH Wildhecke Berberis vulgaris

So wehrhaft die Gewöhnliche Berberitze (Berberis vulgaris L.) auch sein mag, mit ihren scharlachroten Früchten, dem ausladenden Habitus und der von Insekten geschätzten Blüte, darf dieser Wildstrauch in keinem Garten fehlen. 

Die Gemeine Berberitze (Berberis vulgaris L.) ist ein einheimischer sommergrüner Wildstrauch, der je nach Standort bis zu 3 Meter hoch werden kann. Die rutenförmigen Äste sind mit meist 3-teiligen Dornen (umgewandelte Blätter der Langtriebe) bewehrt. Die hellgelben Blüten sind halbkugelig-glockige nektarreiche Scheibenblumen, die von Mai bis Juni erscheinen. Der wissenschaftliche Gattungsname Berberis leitet sich übrigens vom arabischen Wort berberi = Muschel ab und beschreibt die Form der Blütenblätter. Die roten länglichen Beeren sind essbar, aber eher sauer.

Die Blüten werden von Insekten wie Fliegen, Wildbienen und Käfern bestäubt. Bei ausbleibendem Insektenbesuch kommt es zur Selbstbestäubung. Manche empfinden den Geruch der Blüten als unangenehm.
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Für Mensch und Tier ein überaus wertvoller Strauch

Die Gemeine Berberitze eignet sich als wunderbare Ergänzung in einer Wildhecke. Auch freistehend ist sie dank ihrem überhängenden Wuchs eine optische Bereicherung. Aufgrund ihrer Dornen eignet sie sich wunderbar als abgrenzende Schnitthecke. Der Standort sollte optimalerweise sonnig bis halbschattig sein, der Boden eher kalkhaltig und trocken. Auch andere Böden werden angenommen, nur zu nasse Böden meidet sie. Sie ist kaum pflegebedürftig und äusserst robust.

Die Berberitze bevorzugt kalkhaltige, trockene bis mässig feuchte Standorte und gedeiht sowohl an voller Sonne als auch im Halbschatten. Der Strauch bevorzugt Waldränder, Gebüsche und lichte Auen. Ein wunderbares Gehölz für jeden naturnahen Garten.
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Leider wird sie bei der Pflanzenwahl in Gärten, auf Grünflächen oder in Parks zu selten berücksichtigt. Oft werden kompakte und schwachwachsende Kultursorten und -arten bevorzugt. Eine Vielzahl an Insekten, Säugetieren und Vögeln (19 einheimische Vogelarten) nimmt diese Pflanze als Futterquelle und Lebensraum an. Sie besticht durch ihren hohen Nektargehalt und nahrhafte Früchte.

Die Gemeine Berberitze bietet vielen Tieren Nahrung und Lebensraum. 19 einheimische Vögel, wie beispielsweise der Gartenrotschwanz, nutzen ihn als Futterquelle.
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Beeren sind Vitaminbomben und entgiften

Auch für uns Menschen sind die reifen Beeren eine willkommene Abwechslung. Sie sind sehr vitaminreich und schmecken säuerlich. In Europa werden sie traditionell zur Konfitürenbereitung genutzt. Getrocknet können sie auch gut wie Rosinen z. B. in Müsli gegessen werden, ein Genuss und einheimischer Power Food! In der Volksheilkunde werden die Beeren bei Lungen-, Leber- und Milzleiden eingesetzt. Im Ayurveda gelten sie als eines der besten Mittel, um den Körper zu entgiften.

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